Manchmal lässt die Welt Dich einfach stehen.

Die Welt dreht sich. Und wir mit ihr. Gemeinsam. Mit Fremden. Mit Freunden. Mit denen, die Du liebst. Mal dreht sie sich schneller. Mal langsamer. Stetig.

Doch plötzlich kommt der Moment, da lässt sie Dich einfach stehen. Abrupt! Minuten. Stunden. Tage.

Jahre.

Alles. Alle ziehen an Dir vorbei. Bemerken gar nicht, warum Du stehst. Einige. Wenige halten kurz inne, um Dir die Hand zu reichen. Weinend. Doch auch sie drehen sich weiter. Und Du bleibst zurück.

Still.

In dieser Stille bist Du allein. Die Welt verschwimmt in der Hast. Du fragst Dich, warum Du stehen musst. Und dann spürst Du den Moment des Schmerzes, der Dir klarmacht, dass Du nur weiterziehen darfst, wenn Du Dich verabschiedest. Von jenen, die Du liebst.

Du fragst. Du schreist. Doch niemand gibt Dir eine Antwort darauf.

Der Schmerz frisst Dich. Die Einsamkeit. Die Stille.

Aber Du spürst, dass Du weiter musst. Irgendwann. Irgendwie. Allein.

Manchmal bleiben einige stehen, um Dich an die Hand zu nehmen. Manchmal helfen Sie Dir ein Stück. Wenn Du bereit dazu bist. Das ist der Augenblick, in dem ein Teil von Dir zurückbleiben wird.

Den Schmerz nimmst Du mit. Die Erinnerung. Die Gedanken. Du sehnst Dir die Zeit herbei, die niemals war. Denkst immer an den Moment der Stille.

Und an jenes, das Du zurücklassen musstest.

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